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Lauftreff

 

Meine Lauftechnik orientiert sich am Skilanglauf ,meine persönliche Erkundung und Meinung ist das die effektivste Technik, die angewendet werden kann.

Folgende Technikarten habe ich in 14 Jahren aus Büchern, Lehr-DVD`s, mehreren Kursen und dem Netz gesammelt.

 

 

Diagonalschlittschuhschritt

Schlittschuhschritt mit wechselseitigem einseitigen Stockeinsatz auf jeden Beinabstoß.
Genannt auch: Damenschritt, Paßgangtechnik, Schongang, Schlängelgang, Frauengang, Lady step, pas de p. alternatif, Diagonalskating, the diagonal skate, pattinaggio alternato

Anwendungsgebiet

Diese Technik wird in steilen bis sehr steilen Gelände verwendet, wo entweder die Bodenverhältnisse oder die Müdigkeit des Läufers ihn davon abhalten eine andere Technik zu laufen.

Geringer Energieverbrauch im Anstieg.

Allgemein

Der Diagonalschlittschuhschritt gleicht dem Grätenschritt in der Klassischen Technik beim Skilanglauf. Der Unterschied zwischen beiden Techniken liegt darin, daß beim

Diagonalschlittschuhschritt ein wechselseitiges rollen auf einem Skate vorhanden ist. Wie beim Gehen kommt ein Arm gleichzeitig mit dem gegenüberliegenden Skate nach vorne.

Armschwungtechnik

Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden zweiten Beinabstoß und aktivem Armschwung links /rechts.
Genannt auch:1-2 symmetrisch, 2-1 symmetrisch, Pendelschritt, 2 Takter, einfacher Russentanz, Skating 1-2 mit Armschwung, Schlittschuhschritt mit betontem

Armschwung, russian dance, russerdans, V 2, openfield skate, gundeskate, two skate, Tschechenschritt, pas de patineur 2 temps, single dance, pattinaggio con spinta

Anwendungsgebiet

Die Armschwung-Technik wird ausgeführt, wenn das Tempo für die 1-1 Technik zu schnell ist, im Windschatten gelaufen wird oder eine hohe Geschwindigkeit möglich ist.

Der Anwendungsbereich reicht je nach Können und Bodenbeschaffenheit von leicht fallendem über ebenes bis hin zu leicht steigendem Gelände. Die Armschwung-Technik

ist die wichtigste Technik der Volksrennläufer (Engadiner) im Skilanglauf.

Allgemein

Die Armschwungtechnik ist sicherlich eine der schnellsten Skating-Techniken. Das Besondere an dieser Technik ist der aktive Schwung der Arme nach vorne oben zurAusgangsstellung. Da der Doppelstockschub immer nur mit einem Bein zusammenarbeitet, muß regelmäßig die Seite gewechselt werden. Eine Beidseitigkeit ist anzustreben.

Eins-Eins
Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden Beinabstoß
Genannt auch:Doppeltanz, DDR Schritt, 1 Takter, Doppelter Russentanz, Skating 1-1, 2-2, Schlittschuhschritt beidseitig geschoben, beidseitiger Schlittschuhschritt
zu beiden Seiten, 1-1, Double Dance, V 2, pas de patineur 1 temps, passo di pattinaggio doppio


Anwendungsgebiet

Um von einer langsameren Technik zu einer schnelleren Technik wechseln zu können. Skater wenden die Technik überwiegend im flachen und leicht steigenden Gelände

an, je nach Kondition und Gleitgeschwindigkeit auch im steileren Gelände.


Allgemein

Die 1-1 Technik ist die vortriebswirksamste Skating-Technik, da jeder Beinabstoß mit einem Doppelstockschub unterstützt wird. Diese Technik besticht durch Eleganz

sowie ein rhythmisches Zusammenarbeiten von Armen und Beinen, und einer harmonischen Ausgeglichenheit zu beiden Seiten.

Führarm-Technik

Schlittschuhschritt mit versetzten Doppelstockschub auf jeden zweiten Beinabstoß links oder rechts.
Genannt auch:1-2 asymmetrisch, 2-1 asym- metrisch, asymmetrischer Schlittschuhschritt, beidseitiger Schlittschuhschritt nach links/rechts geschoben, Skating 1-2,

2 Takter V 1, Paddle Dance, offset-skate, Mogrenschritt, two skate, pas de patineur de montee


Anwendungsgebiet

Die Technik mit dem größten Anwendungsbereich. Die Führarm-Technik wird ausgeführt, um sich in Bewegung zu setzen bzw. Geschwindigkeit aufzunehmen.

Das Anwendungsgebiet liegt je nach konditionellen Voraussetzungen und Bodenverhältnissen in der Ebene bis hin zu steilen Anstiegen. Zudem eignet sich die

Führarm-Technik besonders an quergeneigten Wegen und in Kurven. Der Führungsarm ist bei schrägen Wegen auf der Bergseite und in Kurven auf der Kurvenaußenseite.

Allgemeines

Die FAT ist die Technik für jedermann mit den unterschiedlichsten Bewegungsausführungen. Entstanden ist diese Technik aus der Notwendigkeit mittlere Anstiege zu

bewältigen. Das Erscheinungsbild der FAT gleicht der Bewegung beim Paddeln. Dabei werden die Stöcke räumlich und zeitlich unterschiedlich eingesetzt. Es entsteht

ein sogenannter führender Arm, der im Vergleich zum gegenüberliegenden Arm steiler und weiter vorne eingesetzt wird. Durch die deutlichen Unterschiede der

qualitativen und quantitativen Bewegungsausführung beider Körperhälften ergibt sich die optisch wahrnehmbare Asymmetrie der FAT, die diese Technik

charakterisiert und von allen anderen Skating-Techniken abgrenzt.

 

Schlittschuhschritt ohne Stockeinsatz


Wechselseitige Beinabstöße vom gleitenden und ausgescherten Skate. Das Gleitbein wird zum Abstoßbein und umgekehrt.
Genannt auch: doppelter Schlittschuhschritt, beidseitiger Schlittschuhschritt, Scherenschritt, free skate, pas de patineur, diagonal skate with Armswing exercise


Anwendungsgebiet

Der Schlittschuhschritt wird angewandt, wenn die Geschwindigkeit so hoch ist, daß die Arme keine wirksame Arbeit mehr leisten können oder wenn die

Schrittfrequenz so hoch ist, daß die Arme den Rhythmus der Beine nicht mehr folgen können. Der Schlittschuhschritt dient zur Aufrechterhaltung einer

hohen Geschwindigkeit oder zum Beschleunigen. Das Hauptanwendungsgebiet erstreckt sich über ebenes leicht und fallendes Gelände.


Allgemeines

Der Schlittschuhschritt gleicht dem Bewegungsablauf beim Eisschnellauf, sowie den beim Inline-Skaten, und stellt die Grundlage des Skatens dar. Im Gegensatz zum Halbschlittschuhschritt erfolgt hier ein wechselseitiger Beinabstoß ohne Stockunterstützung. Wie beim Gehen kommt automatischein Arm gleichzeitig mit dem gegenüberliegenden Bein nach vorne. Der Beinabstoß ist seitlich rollend, im Gegensatz zum Diagonalschritt, hier kommt der Abstoßskate zum Stillstand und der Abstoß erfolgt nach unten. Wichtig ist eine aktive Skateführung.